Trennung, Scheidung? Rettung durch Veränderung der Kommunikation

Trennung, Scheidung? Rettung durch Veränderung der Kommunikation

Trennung, Scheidung? Rettung durch Veränderung der Kommunikation

Wenn dicke Luft zu Hause ist, kann sich das leicht auch auf die Kinder auswirken (Rüdiger Dahlke „Krankheit als Sprache der Kinderseele) https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/ruediger-dahlke-vera-kaesemann-krankheit-als-sprache-der-kinderseele-rumpelkammern-der-seele-1829897.html . Dicke Luft entsteht durch Konflikte die eher schwächend als stärkend kommuniziert werden. Eine schwächende Kommunikation nutzt Wörter wie „immer“ oder „nie“. Diese Wörter töten jede Kommunikation, vor allem wenn im akuten Ärger kommuniziert wird. Eine stärkende Kommunikation, kann praktisch erst stattfinden, wenn der akute Ärger verflogen ist. In einer eher entspannten Situation hat man viel eher die Möglichkeit, auf seine Kommunikation zu achten. Jetzt kann stärkend, für bestimmte Ziele, kommuniziert werden.

Experten sagen, dass bis zu 90% aller Trennungen und Scheidungen der Kommunikation geschuldet sind.

Wenn wir Konflikte haben geht es um Wertvorstellungen, Bedürfnisse und Glaubenssätze. Die Art der Kommunikation oder auch der verweigerten Kommunikation (man kann nicht „Nichtkommunizieren“, Paul Watzlawick) ist entscheidend für die Nähe – Distanzgestaltung in der Beziehung. Kommunikation ist eine beziehungsstiftende Maßnahme. Sie kann zu mehr Nähe oder zu mehr Distanz führen. Wir gehen mit der Art unserer Kommunikation oft sehr unbewusst um. In Angelegenheiten, die die Wichtigen in unserem Leben sind, sollten wir bewusster mit ihren Einflussfaktoren umgehen.

Trennung, Scheidung? Rettung durch Veränderung der Kommunikation

Wenn ihnen ihre Beziehung zu ihrem Partner wichtig ist, dann gestalten sie ihre Kommunikation in die zieldienliche Richtung.

Ziele könnten sein: gesundheitsförderliches Klima für die Kinder; harmonischere Zeit als Paar, Energie besser nutzen für Entwicklung, Trennung und Scheidung vermeiden, Bedürfnisse adäquat äußern, weniger Konflikte, Gewalt wird vermieden…..

Wie kommuniziere ich wertschätzend und stärkend?

Im akuten Ärger sollte möglichst gar nicht mit dem Partner kommuniziert werden. Warum nicht einfach vor sich selbst hinfluchen oder schimpfen. Wenn es ganz schlimm ist, warum nicht auf das Sofa schlagen oder einen harmloseren Gegenstand werfen. Der Ärger und die Wut https://familientherapie-ammersee.de/starke-gefuehle-wut/ haben doch ihre Berechtigung und sollen auch raus. Wenn die akute Phase vorbei ist kann erst nachgespürt werden, wofür es gut und wichtig war, Ärger und Wut zu empfinden. Hinter diesen Dingen stecken nicht beachtete Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Glaubenssätze.

Mit diesen Erkenntnissen kann zieldienlich kommuniziert werden. „Mir geht es um Wertschätzung in unserer Beziehung.“, “ Mir ist Sauberkeit und Arbeitsteilung wichtig“, „Ich möchte mehr Anregung in meinem Leben“… statt „Immer meckerst du mit mir“, „Nie machst du sauber, immer muss ich alles machen“, „Man, bist du langweilig!“

Wertschätzende und stärkende Kommunikation ist der Schlüssel zu guten Beziehungen generell. Bedenken Sie, wo es sich überall lohnen kann, die eigene Kommunikation zieldienlich zu modifizieren (Partnerschaft, mit Kollegen, im Freundeskreis). Unsere Kinder sind es allemal wert. Ausserdem sind wir so ein unermesslich wertvolles Modell für sie, denn bekanntlich lernen Kinder durch Nachahmung vom Modell.

 

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